Logo

Willkommen bei der Gutenberg Buchhandlung

« Zurück
Keine Ostergrüsse mehr!

Keine Ostergrüsse mehr!

Zollinger, Rolf (Hrsg.)
Die geheime Gästekartei des Grand Hotel Waldhaus in Vulpera
Edition Frey
Deutsch
388 Seiten, Fester Einband
978-3-907236-19-2
CHF 52.00
Klappentext

«Keine Ostergrüsse mehr !» - so heisst es mitunter auf Karteikarten des Grand Hotels Waldhaus in Vulpera, denn nicht jeden Gast wollte man wiederhaben. Concierge und Rezeptionist ertrugen ungehobeltes Benehmen der illustren und zahlungskräftigen Gäste stoisch, notierten jedoch ihre Erfahrungen auf den Karteikarten. Gäste wurden diskret beobachtet, Telefonate belauscht, passendes und unpassendes Verhalten kommentiert. In der Zwischenkriegszeit und vor allem während des Zweiten Weltkrieges war das Waldhaus ein Ort, an dem die Verwerfungen einer auseinanderfallenden Gesellschaft spürbar wurden. Was mag man wohl an der Rezeption besprochen haben, als 1932 Gäste reihenweise wegen der Bankkrise abreisen mussten, als 1939 die an jüdische Gäste verschickten Ostergrüsse mit den Vermerken «retour», «abgereist» oder «verzogen» zurückkamen ? Wie veränderte sich der Ton der Angestellten gegenüber jüdischen Gästen? Wie begegnete man den hochrangigen Nationalsozialisten? Wie den jüdischen Gästen, die Holocaust überlebt hatten und nach dem Krieg wiederkamen? Das Waldhaus brannte 1989 aufgrund einer bis heute ungeklärten Brandstiftung ab. Gerettet werden konnte u.a. die Gästekartei mit 20.000 Karten. Diese seltene Quelle erlaubt nicht nur einen Blick auf die Gäste, sondern auch auf die Perspektive jener, die die Karteikarten geführt hatten.

Zusammenfassung

«Keine Ostergrüsse mehr !» - so heisst es mitunter auf Karteikarten des Grand Hotels Waldhaus in Vulpera, denn nicht jeden Gast wollte man wiederhaben. Concierge und Rezeptionist ertrugen ungehobeltes Benehmen der illustren und zahlungskräftigen Gäste stoisch, notierten jedoch ihre Erfahrungen auf den Karteikarten. Gäste wurden diskret beobachtet, Telefonate belauscht, passendes und unpassendes Verhalten kommentiert. In der Zwischenkriegszeit und vor allem während des Zweiten Weltkrieges war das Waldhaus ein Ort, an dem die Verwerfungen einer auseinanderfallenden Gesellschaft spürbar wurden. Was mag man wohl an der Rezeption besprochen haben, als 1932 Gäste reihenweise wegen der Bankkrise abreisen mussten, als 1939 die an jüdische Gäste verschickten Ostergrüsse mit den Vermerken «retour», «abgereist» oder «verzogen» zurückkamen ? Wie veränderte sich der Ton der Angestellten gegenüber jüdischen Gästen? Wie begegnete man den hochrangigen Nationalsozialisten? Wie den jüdischen Gästen, die Holocaust überlebt hatten und nach dem Krieg wiederkamen? Das Waldhaus brannte 1989 aufgrund einer bis heute ungeklärten Brandstiftung ab. Gerettet werden konnte u.a. die Gästekartei mit 20.000 Karten. Diese seltene Quelle erlaubt nicht nur einen Blick auf die Gäste, sondern auch auf die Perspektive jener, die die Karteikarten geführt hatten.

Autorentext

Der Fotograf und Künstler Lois Hechenblaikner setzt sich seit Jahrzehnten kritisch mit dem tourismusbedingten Wandel der Gesellschaft im Alpenraum auseinander und dokumentiert dies - zuletzt mit dem Fotobuch «Ischgl» - ungebrochen neugierig. Gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Andrea Kühbacher und Rolf Zollinger, dem letzten Direktor des Waldhauses, rekonstruierte er anhand der Karteikarten die Atmosphäre des Grandhotels.

Andrea Kühbacher ist Kulturwissenschaftlerin und Mitherausgeberin vom Buch Keine Ostergrüsse mehr!

Rolf Zollinger war der letzte Direktor vom Hotel Waldhaus Vulpera und ist Mitherausgeber vom Buch Keine Ostergrüsse mehr!

Buch des Monats Juni

Susanna Schwager. Lamento

Mit «Fleisch und Blut», einem Porträt ihres Grossvaters, ist Susanna
Schwager 2004 schweizweit bekannt geworden. Seither hat sie immer
wieder den Menschen aus dem einfachen Volk ein literarisches Denkmal
gesetzt. Ihr bisher persönlichstes Buch, «Lamento – Brief an den
Vater», eine heiter-melancholische Wehklage, erlaubt mir – und damit
auch ihren Leserinnen und Lesern – so vieles zu "erahnen". Das macht
den Unterschied zwischen Literatur und einem Pamphlet: Wir glauben zu
spüren, was gut und was schief gelaufen ist, verknüpfen das Gelesene
mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen. So kommen wir der Realität
viel näher, als wenn wir mit Fakten oder Vorwürfen zugedeckt würden.
Dies ist das grosse Verdienst von Susanna Schwagers poetischer
Auseinandersetzung mit Alter, Pflege und Sterben. Und: Das Buch ist
auch eine Hymne auf das Leben. (Luzia Stettler, SRF)

Rabattwürfeltage

Am Freitag 25. und Samstag, 26. Juni ist es wieder soweit: sie bestimmen mit zwei Würfeln ihren Einkaufsrabatt. Mit etwas Glück können sie bis zu 12% Rabatt erwürfeln. So macht Einkaufen Spass!

Globi kommt wieder

Am Samstag, 28. August wird Globi nach 2016 wieder in Gossau sein und mit den Kindern tanzen, singen und seine Bücher signieren. Das wird ein Spass, von 11 bis 14 Uhr in unserer Buchhandlung an der Kirchstrasse.
Bei schönem Wetter natürlich draussen!

Gutbuch Tipps