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Krieg im Orient

Krieg im Orient

Tilgner, Ulrich
Das Scheitern des Westens
Rowohlt Berlin
Deutsch
272 Seiten, Fester Einband
2020
978-3-7371-0097-7
CHF 30.90
Klappentext

Der Nahe und Mittlere Osten ist seit Jahrzehnten ein Brennpunkt der Weltpolitik. Irak, Iran, Saudi-Arabien, Syrien, Libyen, Afghanistan: Die Länder sind ebenso unterschiedlich wie ihre jeweiligen Problemlagen, aber eines, sagt Ulrich Tilgner, haben die dortigen Krisen gemeinsam: Sie strahlen in den Westen ab. Migration und Terror heißen die Stichworte. Mehr noch: Der Westen trägt durch seine verfehlte Politik eine große Mitschuld an der Entstehung und Verbreitung von Terrororganisationen wie dem «Islamischen Staat» oder den permanenten (Bu¿rger-)Kriegen in der Region. Am schlimmsten jedoch ist, so die These von Ulrich Tilgner, dass das Scheitern der westlichen Politik im Orient nichts anderes bezeichnet als einen Wendepunkt der globalen Entwicklung. Der Ru¿ckzug der USA aus der Region bedeutet einen weiteren Abschied von ihrer Rolle als weltweite Ordnungsmacht - und dass auf Europa neue Probleme und Aufgaben zukommen.
Es du¿rfte wenige Journalisten geben, die ein Gebiet der Welt und seine Veränderungen so fundiert durchdringen können wie Ulrich Tilgner, der seit vierzig Jahren die gesamte Region kennt. Sein Bericht ist zugleich eine augenöffnende Analyse eines der gefährlichsten Brandherde der Weltpolitik heute.

Zusammenfassung

Der Nahe und Mittlere Osten ist seit Jahrzehnten ein Brennpunkt der Weltpolitik. Irak, Iran, Saudi-Arabien, Syrien, Libyen, Afghanistan: Die Länder sind ebenso unterschiedlich wie ihre jeweiligen Problemlagen, aber eines, sagt Ulrich Tilgner, haben die dortigen Krisen gemeinsam: Sie strahlen in den Westen ab. Migration und Terror heißen die Stichworte. Mehr noch: Der Westen trägt durch seine verfehlte Politik eine große Mitschuld an der Entstehung und Verbreitung von Terrororganisationen wie dem «Islamischen Staat» oder den permanenten (Bu?rger-)Kriegen in der Region. Am schlimmsten jedoch ist, so die These von Ulrich Tilgner, dass das Scheitern der westlichen Politik im Orient nichts anderes bezeichnet als einen Wendepunkt der globalen Entwicklung. Der Ru?ckzug der USA aus der Region bedeutet einen weiteren Abschied von ihrer Rolle als weltweite Ordnungsmacht - und dass auf Europa neue Probleme und Aufgaben zukommen. Es du?rfte wenige Journalisten geben, die ein Gebiet der Welt und seine Veränderungen so fundiert durchdringen können wie Ulrich Tilgner, der seit vierzig Jahren die gesamte Region kennt. Sein Bericht ist zugleich eine augenöffnende Analyse eines der gefährlichsten Brandherde der Weltpolitik heute.

Autorentext

Seit 1980 berichtete Ulrich Tilgner als Korrespondent aus dem Nahen und Mittleren Osten. Von 1986 bis 2001 hatte er sein Bu?ro in Amman in Jordanien, danach leitete er das ZDF-Bu?ro in Teheran und war Sonderkorrespondent des ZDF. Ab April 2008 berichtete Tilgner hauptsächlich fu?r das Schweizer Fernsehen aus der Region. Mehrere Buchveröffentlichungen, darunter «Der inszenierte Krieg. Täuschung und Wahrheit beim Sturz Saddam Husseins» (2004), das zum Bestseller wurde.

Buch des Monats September

Bachtyar Ali. Mein Onkel, den der Wind mitnahm

Djamschid Khan ist hinter dicken Gefängnismauern dünn geworden. Leicht wie Papier, sodass ihn eines Tages ein Windstoss erfasst und ihn fortträgt, über die Mauern des Gefängnisses hinweg und hinaus in die weite Welt.
Immer wieder weht er davon, und immer wieder beginnt er ein neues Leben. Bei der Armee, als Geist, als Prophet, als Geliebter, als fliegende Attraktion - zahllose Wirbel ziehen den Mann mit sich fort, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er einmal war und wohin er gehört. Einzig sein Neffe ist auf der Suche nach ihm und nach etwas, das seinem Onkel seine Wurzeln zurückgibt.
Eine berührende Geschichte vom neu Beginnen und der Frage, wohin wir eigentlich unterwegs sind. Eine köstliche Unterhaltung (André Wigger)

Frauenspuren - das Buch

35 Spurensucherinnen haben während zwei Jahren in freiwilligem Engagement nach Frauengeschichten aus dem 20. Jahrhundert gesucht. Grundlagen waren unterem anderen die Recherchen in der Vadiana St. Gallen, im Gossauer Archiv, im Pfarramt und Artikel aus einer privaten Sammlung. Wertvollen Stoff boten die vielen Interviews mit Zeitzeuginnen, Töchtern und Söhnen. Die Frauendokumentation umfasst auf frauenspur-gossau.ch aktuell über 500 digitalisierte Nachrufe, 200 Zeitungsartikel und 60 Lebensberichte.
Nun erscheint am 18. November zum Preis von Fr. 39.-- das Buch
„Frauenspuren“- Lebensgeschichten von 28 Frauen, die in Gossau aufgewachsen, gelebt oder gewirkt haben. Wir nehmen Ihre Vorbestellung gerne telefonisch oder per Email entgegen.

Ruth Michel Richter und Konrad Richter

Literarische Wanderung

Bereits traditionell ist die Wanderung in die Umgebung von Gossau. Am Samstag,
25. September um 13 Uhr starten wir bei der Buchhandlung, um ca. 17 Uhr werden wir am Ende der Wanderung in der Stadtbibliothek Gossau, der Co-Veranstalterin, einen Zvieri geniessen. Zu Gast sind dieses Mal Ruth Michel Richter und Konrad Richter. Sie laden in ihren Büchern „Wandern wie gemalt“ zu intensiven Begegnungen mit Giovanni Segantini, den drei Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Alois Carigiet ein und stellen ihre Beziehung zur Region und ihre Bedeutung in der Kunstentwicklung ihrer Zeit vor. Den Abbildungen aus einer Zeitspanne von zweihundert Jahren stehen Konrad Richters aktuelle Fotografien gegenüber, was zu faszinierenden und überraschenden Einsichten führt. Preis inkl. Zvieri Fr. 20.--, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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