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Darwin schlägt Kant

Darwin schlägt Kant

Urbaniok, Frank
Über die Schwäche der menschlichen Vernunft
Orell Füssli Sachbuch
Deutsch
480 Seiten, Fester Einband
2020
978-3-280-05722-3
CHF 35.90
Klappentext

Der Verstand gilt als schärfste Waffe des Menschen. Durch den Verstand ist er anderen Lebewesen überlegen. Er ist das Beste, was die Evolution in Millionen Jahren hervorgebracht hat, ihr ultimatives Erfolgsmodell. So weit die Legende. Fakt aber ist: Der primär evolutionäre Zweck der Vernunft, nämlich die Überlebensfähigkeit der menschlichen Art zu steigern, wird oft zu wenig beachtet. Ihr Potenzial hingegen wird überschätzt.

Denn in den menschlichen Verstand wurden viele Mechanismen eingebaut, die sich in der Evolution über Millionen von Jahren als sehr erfolgreich erwiesen: stereotype Automatismen und emotionale Kurzschlüsse, sogenannte evolutionäre Stoßdämpfer, die oft zu verzerrten Beurteilungen führen. Diese Mechanismen stehen im Widerspruch zu den Ideen der Aufklärung und des Humanismus und werden bis heute in Diskussionen stark vernachlässigt.

Frank Urbaniok analysiert differenziert, welche fatalen Folgen daraus für das Individuum und die Gesellschaft resultieren können. Nicht zuletzt, so sein Fazit, zielen gerade populistische und extremistische Kräfte mit ihrer Propaganda genau auf diese Schwächen und erschüttern die Demokratien bis in die Grundfesten.

Zusammenfassung

Der Verstand gilt als schärfste Waffe des Menschen. Durch den Verstand ist er anderen Lebewesen überlegen. Er ist das Beste, was die Evolution in Millionen Jahren hervorgebracht hat, ihr ultimatives Erfolgsmodell. So weit die Legende. Fakt aber ist: Der primär evolutionäre Zweck der Vernunft, nämlich die Überlebensfähigkeit der menschlichen Art zu steigern, wird oft zu wenig beachtet. Ihr Potenzial hingegen wird überschätzt.

Denn in den menschlichen Verstand wurden viele Mechanismen eingebaut, die sich in der Evolution über Millionen von Jahren als sehr erfolgreich erwiesen: stereotype Automatismen und emotionale Kurzschlüsse, sogenannte evolutionäre Stoßdämpfer, die oft zu verzerrten Beurteilungen führen. Diese Mechanismen stehen im Widerspruch zu den Ideen der Aufklärung und des Humanismus und werden bis heute in Diskussionen stark vernachlässigt.

Frank Urbaniok analysiert differenziert, welche fatalen Folgen daraus für das Individuum und die Gesellschaft resultieren können. Nicht zuletzt, so sein Fazit, zielen gerade populistische und extremistische Kräfte mit ihrer Propaganda genau auf diese Schwächen und erschüttern die Demokratien bis in die Grundfesten.

Autorentext

Frank Urbaniok ist der renommierteste Psychiater der Schweiz und leitete von 1997-2018 als Chefarzt die grösste forensische Institution des Landes (Psychiatrisch Psychologischer Dienst des Kantons Zürich). Er ist Professor an der Universität Konstanz, hat diverse weitere Lehraufträge und gilt als international führender Experte im Bereich der Forensischen Psychiatrie und Psychologie. Urbaniok leitete verschiedene Therapie- und Forschungsprojekte und ist daneben als Psychotherapeut, Gutachter und Supervisor tätig. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Sexual- und Gewaltstraftaten. Mit FOTRES (Forensisches Operationalisiertes Therapie- und Risiko-Evaluations-System) entwickelte er ein eigenes diagnostisches System für die Risikobeurteilung von Straftätern, das im gesamten deutschsprachigen Raum zum Einsatz kommt.

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Buch des Monats März

Laetitia Colombani. Das Haus der Frauen

Laetitia Colombanis neuer Roman über zwei heldenhafte Frauen - für alle Leserinnen von »Der Zopf« In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im »Haus der Frauen« schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe - an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten - und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Weil Solène anderen hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn. Doch wer war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben. Ein ergreifender Roman über mutige Frauen.

Wir ziehen um und feiern schon im Voraus

Nach 117 Jahren am selben Standort an der Gutenbergstrasse zieht Ihre Buchhandlung im kommenden Mai an die Kirchstrasse 5 um. Durch den Wegzug der Post an den Bahnhof und der Landi an die Bischofszellerstrasse hat die Frequenz in diesem Teil Gossaus merklich abgenommen. Im modernen Ladenlokal in direkter Nachbarschaft zur Bäckerei Künzle erhoffen wir uns mehr Kundenfrequenz und Aufmerksamkeit.
Am Welttag des Buches, am Donnerstag, 23. April haben Sie ein erstes Mal Gelegenheit, den neuen und noch leeren Laden zu „entdecken“, das Motto des diesjährigen Welttages:
Um 18.30 Uhr gibt Pfarrer Klaus Fischer einen Segen zum Neubeginn „Den Raum mit guten Worten füllen“. Um 19.00 Uhr ist das Theater am Tisch zu Gast mit „Zündels Abgang“, eine szenische Lesung mit den Schauspielern Marcus Schäfer und Hans Rudolf Spühler, begleitet vom Gitarristen Peter Lutz. Nach dem Roman von Markus Werner. Zum Ausklang gibt’s einen kleinen Apéro mit Wein und Gebäck.
Eintritt Fr. 12.--.

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